Lexikon 
hier finden Sie die Erklärung für viele Fachbegriffe und Abkürzungen aus dem Foodbereich.
A
anabol
Aufbau von körpereigenen Stoffen wie Muskeln und Gewebe.

ATP
Adenosin-Triphosphat ist die unmittelbare Energiequelle der meisten im Körper ablaufenden Prozesse, einschl. der muskulären Kontraktion.

B
BCAA´S
Branched Chain Amino Acids sind die verzweigtkettigen Aminosäuren L-Leucin, L-Isoleucin und L-Valin, die eine Schlüsselposition im Muskelstoffwechsel einnehmen.

B.W.
Biologische Wertigkeit - sie gibt an, wieviel Gramm Körpereiweiß (Körperprotein) durch 100 Gramm aufgenommenes Nahrungseiweiß (Nahrungsprotein) ersetzt oder gebildet werden können. Das Referenzprotein ist Vollei mit einer B.W. von 100.


C
Cholin
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Cholesterin
gehört zur Gruppe der Steroide und stellt das Strukturfett des Körpers dar. Es wird in der Leber gebildet. Eine erhöhte Konzentration Blut kann zu Arteriosklerose (Verschluß der Blutgefäße) führen.

CLA
Die Conjugated Linoleic Acid (konjugierte Linolsäure) entsteht in der Natur aus der essentiellen Fettsäure Linolsäure. Sie ist in der Lage, fettfreie Muskelmasse aufzubauen und gleichzeitig Körperfett abzubauen.


D
DGE
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt für Deutschland Empfehlungen für die optimale Nährstoffzufuhr an, die vor Gesundheitsschäden schützen und somit die Voraussetzung für eine volle Leistungsfähigkeit sind.

Disaccharid
Zwei verbundene Zuckerbausteine (Zuckermoleküle) gleicher oder unterschiedlicher Art. Disaccharide
sind Saccharose (Haushaltszucker) und Lactose (Milchzucker).


G
Gluconeogenese
heißt folgener Vorgang:
Kommt es zur Erschöpfung der Kohlenhydratreserven, ist es von entscheidender Bedeutung, daß Kohlenhydrate aus anderen körpereigenen Substanzen (Aminosäuren, Glycerin, Lactat, Pyruvat) gebildet werden können.

Glykämischer Index
ist die Geschwindigkeit des Anstiegs, Höhe und Dauer des Abfalls des Blutglucosespiegels nach der Aufnahme eines Lebensmittels bzw. einer Mahlzeit bezogen auf Glucose (Referenzwert = 100).


H
HCA
Hydroxy Citric Acid ist die Hydroxycitronensäure, die die Fettsyntese hemmt, den Fettabbau beschleunigt und ein Sättigungsgefühl suggeriert.

HMB
ß-Hydroxy-ß-Methyl-Butyrat ist eine kurzkettige Fettsäure, die den Abbau von Muskelzellen, der unter katabolen Bedingungen entsteht, minimiert.

hydrolysiert
Protein wird in seine Einzelbestandteile, nämlich die Aminosäuren, aufgespalten.


K
katabol
Abbau von körpereigenen Stoffen, besonders von Muskeln.


L
Lactat
Milchsäure, die beim anaeroben Abbau (unter Sauerstoffabschluß) von Glucose im Muskel entsteht.

LCT
long chain triglycerides = langkettige Triglyceride
Bestandteil dieser Fette sind Fettsäuren mit einer langen Kettenlänge, die mehr als 12 C-Atome besitzen.

lipotroph
„fettlösend“ - Verhinderung von Fetteinlagerungen besonders in die Leber.


M
MCT
medium chain triglycerides = mittelkettige Triglyceride
Diese Fette bestehen aus Fettsäuren, die aus 6 bis 12 Kohlenstoffatomen (C-Atomen) aufgebaut sind und somit über eine mittlere Kettenlänge verfügen. Sie werden bevorzugt zur Energiegewinnung herangezogen.

Mitochondrien
Die "Kraftwerke" der Zellen. Hier werden die Nährstoffe in Energie umgewandelt.

Monosaccharid
Einfaches Zuckermolekül wie Glukose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker).


O
Oligopetid
Peptid, das aus zwei bis zehn Aminosäuren besteht.

Oligosaccharid
Komplexer Zucker, der aus drei und mehr miteinander verbundenen Zuckermolekülen besteht (z. B. Raffinose, die in der Zuckerrübenmelasse vorkommt).


P
Peptid
Verbindung von zwei oder mehreren Aminosäuren. Je nach Anzahl der miteinander verbundenen Aminosäuren unterscheidet man Di- (2), Tri- (3), Tetra- (4) und Penta- (5) Peptide.

P.E.R.
Protein Efficiency Ratio - unter diesem „Wachstumswert“ versteht man die Gewichtszunahme in Gramm, die pro Gramm aufgenommenem Nahrungsprotein bei Ratten erzielt wird. Die Werte liegen zwischen 0,5 bei Aufnahme von Weizenprotein und 4 bei Verzehr von Vollei.

Phospholipid
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Polysaccharid
Große Anzahl von Zuckermolekülen. Zu den Polysacchariden gehören Stärke (Speicher der Pflanzen) und Glycogen (Speicher der Tiere) sowie die unverdaulichen Ballaststoffe.

prebiotisch
Die Eigenschaft bestimmter unverdaulicher Kohlenhydrate, das Wachstum von probiotischen Bakterien zu fördern, die wiederum das biologische Gleichgewicht der Darmflora positiv beeinflussen.

probiotisch
nennt man die Eigenschaft bestimmter Bakterien, die das biologische Gleichgewicht der Darmflora positiv beeinflussen.

Purine
sind Begleitstoffe proteinreicher Nahrungsmittel. Abkömmlinge des Purins fungieren als Bausteine für die Proteinsynthese bzw. für die Nucleinsäuren, die für die Übermittlung genetischer Informationen wichtig sind. Purine werden in Form von Harnsäure mit dem Harn ausgeschieden. Eine hohe Konzentration von Purinen im Körper begünstigt das Entstehen von Gicht (Hyperurikämie).


R
RDA
Recommended Dietary Allowances
Das "Food and Nutrition Board" erstellt die Nährstoffempfehlungen (RDA) für die USA.


S
Steroide
Im Tier- und Pflanzenreich weit verbreitete Gruppe von Stoffen mit komplizierter Ringstruktur.
Zu den Steroiden gehören u.a. Cholesterin, Gallensäuren und Steroidhormone (Sexualhormone, Nebennierenrindenhormone wie Cortisol).

T
Triglyceride
sind Fette, die aus drei Fettsäuren, die an ein Molekül Glycerin gebunden sind, bestehen.



Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, sich mit unseren Ernährungsspezialisten in Verbindung zu setzen. Wir sind immer für Sie da!

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